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Ausgabe 76

Hallo Erhard,

in der SP habe ich den Brief von Joachim Wallroth gelesen.
Ich empfehle SARNACURAN von Bayer für Schafe und Schweine.
Möglicherweise in Deutschland nicht zugelassen.
Habe mit Pferden und Schafen seit Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht.

bis bald
Pit Schlechter

Hallo Erhard,

Die Neue Starke Pferde liegt vor mir - es ist immer wieder schön, wenn man nicht daran denkt und sie im Briefkasten findet :)
Jetzt bin ich bei dem Leserbrief zur Milbenbehandlung hängen geblieben und habe noch Ideen..
Zum einen gibt es ja Grabmilben, die sich unter die Haut graben und deshalb nur mit äußerlicher Behandlung nicht totzukriegen sind,  mir hat ein Tierarzt gleichzeitiges Entwurmen empfohlen, da der Wirkstoff auch die Milben tötet. Ob es noch andere Varianten gibt weiß ich nicht.
Und dann ist zum äußerlichen Behandeln Neemöl das, was bei meinen Pferden am besten geholfen hat.
Ich habe aber auch schon gehört, dass gar nichts mehr hilft, außer spritzen lassen vom Tierarzt. Ich bin mir nicht ganz sicher, was genau die spritzen, ich glaube es ist ein Entwurmungsmittel in recht hoher Konzentration. Das muss dann auch 2 mal gemacht werden, hat aber in den ganz harten Fällen dann auch geholfen..

Viele Grüße
Maren [muckiji@hotmail.com]

Ich habe gute Erfahrung bei lokaler Behandlung gegen Mauke verursachende Milben mit Dr. Schaette Milbizid. Früher habe ich auch bei Milben am ganzen Pferd mit Sebacil gute Erfahrung gemacht, allerdings kommt es sehr darauf an, dass man sich an die Anweisung vom TA hält (das steht NICHT im Leserbrief/Antwort darauf). Nämlich das Pferd von oben bis unten inkl. allem duschen und behandeln (auch Ohren z.B) und nach einem sinnvollen Zeitraum ein oder zweimal wiederholen (TA fragen) - damit auch die nachträglich ausgeschlüpften vernichtet werden. Sonst hilft das beste Präparat nichts. Dies evtl. als Tipp an den Briefschreiber...

Chris Trierweiler, Detmold

Hallo Herr Schroll,

Meine Name ist Stephan Grünwald.
Selbst Pferdebesitzer, SP Leser und Tierarzt.
Gerade lese ich den Leserbrief von Herrn Wallroth bezüglich des Milbenbefalls bei seinem Ardennerwallach. In diesem Jahr ist der Befall mit Ektoparasiten bei Pferden u.a. besonders schlimm. Durch den fast nicht vorhandenen letzten Winter und das momentan feucht warme Wetter haben diese Lästlinge ideale Bedingungen. Viele Pferdebesitzer sind schier am verzweifeln.
Ich habe wirklich sehr gute Erfahrung mit Dectomax Injektionslösung gemacht, Wirkstoff Doramectin. Das ist ein Antiparasitikum ( sowohl Endo- als auch Ektoparasiten ) für Rinder, Schweine und Schafe. Folglich muss es der Tierarzt umwidmen , da es kein vergleichbares zugelassenenes Präparat für Pferde gibt, also völlig legal. Im Abstand von 10d mindestens dreimal in einer Dosierung von 10mg pro 50kg Körpergewicht intramuskülär. Es kann zu einer Schwellung an der Injektionsstelle kommen , daher bevorzuge ich die Brustmuskulatur und nicht den Hals für dieses Medikament. Kombiniert mit Sebacil als Waschlösung müsste der Milbenbefall behoben werden können, sofern nicht (noch zusätzlich ) ein anderes Problem besteht.
Die Generation meines Großvaters wandte ganz gerne Altöl an, dünn aufgetragen und nach ein paar Stunden wieder abgewaschen. Diese Methode scheint mir aber doch sehr althergebracht. Vom Prinzip aber logisch, da so die Milben erstickt werden. Aus Gründen des Umweltschutzes allerdings schwer durchführbar.
Andere biolog. abbaubare Öle funktionieren auch und pflegen die ohnehin schon gereizte Haut. Z.B. Nachtkerzenöl.
Aber grundsätzlich empfehle ich die erstgenannte Therapiemöglichkeit.
Butox hilft leider nicht bei Milbenbefall, nur gegen Zecken, Läuse und Mücken.
Ich hoffe somit einen brauchbaren Tipp gegeben zu haben!

Beste Grüße aus der Nordpfalz!

Stephan Grünwald
"Tierarztpraxis Grünwald" [stephan-gruenwald@web.de]

Guten Morgen Herr Schroll,

habe den Artikel von Herrn Wallroth über die Probleme seines Pferdes gelesen.
Da fällt mir auf Anhieb folgendes Produkt von Dr. Schaette ein, es
handelt sich hierbei um Milbizid, biozides Tierwaschmittel.
Ich habe 17 Jahre dort gearbeitet und kenne das Produkt gut und weiß um seine sehr gute Wirkung.
Ich würde ihm empfehlen sich auch mit der wissenschaftlichen Beratung
Tel. 07524-4015-0 in Verbindung zu setzten.

Freundliche Grüße aus dem schönen Oberschwaben
Friedelinde Schmid-Fischer [friedelinde.schmid@yahoo.de]

Sehr geehrter Herr Schroll,

zu der obigen Anfrage möchte ich folgende Bemerkungen machen
Ich bin einigermaßen verblüfft: Da waren drei Tierärzte zugange und keiner hat eine Hautprobe genommen, um festzustellen, um welche Milben es sich handelt. Schließlich ist ein Befall dürch Haarlinge eher lästig und ein Befall durch Onchocercas kann letal sein.
Es gibt nach meiner Erfahrung häufig zwei Wege zur Behandlungen. Die eine ist die reine Behandlung durch Feststellung der entsprechenden Milben und deren systematische Bekämpfung durch Chemie - immer unter Aufsicht eines Tierarztes. Ich bevorzuge in kritischen Fällen einen Tierarzt, der selbst Pferdeleitsungssport betrieben hat. Oft kann auch ein Tierarzt, der in Rente ist, mit seiner Erfahrung weiterhelfen.
Bei Hautproblemen aller Art benutze ich stets Ringelblume und nicht nur bei Pferden. Das wäre in der jetzigen Zeit auch noch sehr preiswert. Das Rezept ist ganz einfach: Einen großen Topf mit frisch geschnittenen Ringelblumen mehrere Minuten in Wasser eingeweicht kochen, abseihen, abkühlen und das Pferd abwaschen, man kann Ringelblume auch als Tee in der Apotheke kaufen und aufbrühen, das ist z.Z. aber wesentlich teuerer, es gibt auch 'Cremes oder Badelöl - ich bevorzuge dann Artikel von der Fa. Weleda.
Der andere Weg ist zu fragen, wieso konnten die Milben sich einnisten und sind für den momenten Juckreiz wirklich noch die Milben verantwortlich oder ist durch die vielfache Behandlung durch hautreizende Mittel - und davon stehen doch einige in der veröffentlichten Liste - die Haut allgemein gereizt und juckt damit. Eine andere Frage wäre: ist ein Mineral- oder Vitaminmangel womöglich Ursache der ganzen Misere? Ich denke dabei an E/Selen oder Kieselsäure-Mangel, unter Umständen auch Magnesium. Stimmt das Säure-Base-Verhältnis der Haut noch? Konnte das Pferd irgendwelche Giftpflanzen fressen? Konnte es Kontakt zu unverträglichen Substanzen haben? Ist das Pferd regelmäßiig entwurmt worden - möglichst mit gelegentlicher Kotprobenuntersuchung?  Ich habe selbst erlebt, wie ein Absetzer (von uns als Spielkamerad mit aufgezogen) seine Hautprobleme durch 2 Entwurmungen loswurde und zwar endgültig. Kann es eine Unvertäglichkeit durch das Futter geben?  Stimmt das Kalzium-Phoshor-Verhältnis in der Fütterung, schließlich ist bei gut oder gar intensiv gedüngten Weiden oder auch Heu von solchen Wiesen das Futter mit Phosphor angereichert?
Ich habe gelernt, dass manchmal Umstände, die jahrelang gut funktionierten, plötzlich Probleme verursachten und dann vieles hinterfragt werden mußte,  und dass vieles auf den Prüfstand zu stellen oft zu verblüffenden Lösungen führt.

Ich wünsche dem Herrn Wallroth und seinen Pferden alles Gute und viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen

Maria Ehrenheim
maria ehrenheim [mariaehrenheim@gmx.de]

Lieber Herr Wallroth

Was Sie in Ihrem Leserbrief beschreiben, kommt mir sehr bekannt vor. Mein Süddeutscher Wallach Lukas hat schon seit ewigen Zeiten immer wieder offene Stellen im Bereich der Fesseln. Anfangs dachten wir, es wäre Mauke und all unsere Behandlungsversuche brachten immer nur kurzfristigen mäßigen Erfolg. Mit der Zeit hatten sich richtig dicke Borken entlang der Fesseln der Hinterbeine gebildet, die immer wieder tief einrissen. wir haben mit ähnlichen Methoden behandelt wie die von Ihnen genannten. Durch einen Hinweis unseres Hufschmieds sind wir darauf gekommen, dass es auch Milbenbefall sein könnte. Gemeinsam mit dem Tierarzt haben wir die Spur weiter verfolgt und die Vermutung tat sich auf, dass es sich um Demodex Milben handeln könnte. Das Problem bei diesen Milben ist, dass sie sich in die Haut eingraben und unter der Haut ihr Unwesen treiben. Mit einem Hautabstrich sind sie eher nicht nachzuweisen. Wir entschlossen uns zu einer Biopsie, die leider nicht geklappt hat. Daraufhin entschieden wir uns, trotzdem über eine Woche täglich das Mittel Dektomax zu spritzen, ein Mittel gegen Endoparasiten. Um die Belastung für den Körper möglichst gering zu halten, haben wir auf Empfehlung des Tierarztes  Pflanzenpräparate und Kräutermischungen der Firma Pernaturam besorgt. Wir wurden dort ausgiebig und kompetent beraten, was die Zusammenstellung der Präparate angeht. Auf Rat von Pernaturam haben wir zuerst mit der Gabe der Kräutermittel angefangen, um die Leber und Ausscheidungsorgane zu stabilisieren. Nach etwa 3,4 Tagen fiel mir auf, dass die betroffenen Hautstellen deutlich besser wurden. Wir haben mit der Gabe von Dektomax weiter gewartet und es wurde immer besser. Nachdem der Tierarzt es sich auch noch angesehen hatte, haben wir die Spritzen erst gar nicht gegeben. Nach etwa 4 Monaten haben wir nun folgende Situation: Am einen Bein ist alles verheilt, am zweiten gibt es noch ein paar Stellen, die Haut ist aber geschlossen und die Borken werden immer weniger. Ich massiere einmal täglich entlang der Fesseln Ballistol animal ein, auch um die Durchblutung anzuregen. Angenehmer Nebeneffekt durch die Kräuterkur: Das ganze Fell glänzt wunderschön, der Fellwechsel ging prima von statten. ( wir hatten es auch bei unseren anderen beiden Pferden gegeben, auch da tolles Fell)
Ich bin mit dem Gesamtergebnis noch nicht 100% zufrieden, hoffe, ich bekomme die letzten Stellen auch noch weg. Aber im Vergleich zu vorher, wo es dem Pferd auch sichtbar Schmerzen und Unbehagen bereitet hat, bin ich wirklich froh. Natürlich auch, dass ich Lukas das giftige Medikament erst mal ersparen konnte. 
Nun hoffe ich, dass mein Bericht Ihnen vielleicht weiter hilft, was die Behandlung Ihres Pferdes angeht. Ich wünsche Ihnen ( und dem Pferd) alles Gute dafür

Herzliche Grüße
Susanne Malinowski-Richter
malinowskirichter@gmail.com

Hallo Herr Schroll,

zum Thema Milbenbekämpfung möchte ich etwas beitragen.
Von einer  Tierheilpraktikerin und Tierphysiotherapeutin habe ich einenTipp bekommen.
Dieser lautet das Tier mit Kieselgur einreiben und den Kieselgur ins Fell massieren bis auf die Haut.
Auch hat es sich bei meinen Tieren bewährt eine Darmsanierung durch zu führen und den Kieselgur übers Futter verabreichen. Sollten sich offene Stellen zeigen bitte vorher mit kollodialen Silber reinigen und desinfizieren.
Ich persönlich bin ein Freund von Kräuterkuren und unterstützte den Stoffwechsel mit Kräutern und Tinkturen. Gute Erfahrungen habe ich mit Produkten von Cd-Vet und Deganius gemacht. Beide Firmen bieten auchBeratungen an.
Vielleicht ist das noch ein Tipp für Herrn Wallroth.

Gruß aus der Eifel
Nicole Krupp
nicole@heimbacherponyexpress.de

Hallo Herr Schroll!

Auch ich kann ein Lied davon singen, wenn es um Milbenbefall geht.
Mein früherer Ardennerwallach ( viel Behang an den Beinen)  hatte diese Herbstgrasmilben.Ein Herankommen war bald nicht mehr möglich und gefährlich, weil der Wallach wegen dem Juckreiz ausgeschlagen hat.Wir haben auch sämtliche Mittel ausprobiert, nichts half.Unser Tierarzt hat mir dann Milbentod der Firma Schopf gegeben.Man nimmt 20 ml Milbentod auf 1 l Wasser, Handschuhe anziehen, und dann die Beine bis auf die Haut nassmachen( nicht abwaschen etc).Dieses wiederholt man nach 5 Tagen wieder.Bei meinem Wallach und auch unseren jetzigen Pferden( Schleswiger Stute und Ardenner -Schleswiger Wallach)  wenden wir es an..

Liebe Grüße
Kerstin Kopmann
38154 Königslutter

Hallo Herr Schroll, 

ersteinmal ein ganz riesiges Lob an Sie und das gesamte Starke Pferde Team, sowie allen Kalti - Fans. Die Liebe und Leidenschaft ist bei den Liebhabern der starken Pferde besonders spürbar. Ich war nun schon zum zweiten Mal in Brück und bin von dem "Virus" nun noch mehr infiziert. Voller Ehrfurcht stehe ich an der Seite und bekomme Tränen in die Augen und Gänsehaut vor lauter Ehrfurcht. Es ist jedesmal ein ganz besonderes Erlebnis solch eine Pferdeveranstaltung zu besuchen, wo die Leidenschaft und Liebe für die Wunderbaren Tiere überall spürbar ist.

Ich habe selbst meine Pferde nun schon sechs Jahre inEigenregie und bin immer wieder gerührt über das Vertrauen was die Tiere mir entgegen bringen.

 Mit großem Interesse lese ich Ihre Zeitung und so bin ich über den Leserbrief von Herrn Wallroth gestoßen. Meine Paint Horse Stute hat auch jedes Jahr Grasmilben, zwar nur an den Hinterbeinen, trotdem mal mehr mal weniger offen....Wie auch bei seinem Ardenner, kam der Befall bei meiner Stute erst im Alter(mit ca 23 Jahren begonnen). Dieses Jahr hatte ich eine gute Tierheilpraktikerin da, sie empfahl mir Quark mit Honig vermischt. Auf ein Glas Honig (vom Imker, wichtig! da keine Konservierungs- und Schadstoffe) ein Kilo Quark (den Sahnigen).beides ordendlich vermengen. Am besten die betroffen stellen vorsichtig waschen, trockentupfen und dann mit der Masse bestreichen. Ich habe immer einen Einweghandschuh dazu verwendet, wahrscheinlich macht sich zum Auftragen auch ein etwas breiterer Pinsel gut.

Je nachdem wie schlimm der Befall ist (meine Stute ist manchmal richtig ohne Fell, selten auch blutig) ein bis zwei mal täglich mit der Masse eincremen. Die Haut sollte immer geschmeidig bleiben. Ein eintrocknen ist nicht schlimm, kann jedoch -je nach Wetterlage-  wieder zum einreißen der Haut führen. Man brauch es auch nicht immer abzuwaschen, nur bei groben Verunreinigungen (z.B. nach dem Wälzen). Wenn der Hengst sich blutig beißt, würde ich auf die Stellen erst Propolis tropfen (gibts beim Imker) aufgeben und danach die Quarkmischung. Propolis desinfiziert.  

Nachdem die Krusten weg sind und das Fell wieder zu wachsen beginnt, öle ich mein Pferd mit Ballistol Animal ein.Hilft zum gesunden Nachwachsen des Fells, zumindest bei meiner Stute.

 Worauf widerum meine Stute nicht reagiert, bzw die Symptome verschlimmert ist Kokosöl (wichtig in BioQualität, z.B. von Dr Goerg) Ich verwende es sehr gerne bei meinen Katzen und Hunden, gegen Fellparasiten. Es wirkt und ist ganz natürlich.  Am besten mal bei dem Ardenner an einer Stelle erstmal ein paar Tage ausprobieren. Kokosöl wirkt auch gut bei Ekzemen und ähnlichem. 

 Ein Hufschmied empfahl mir Euterschaum z.B. Vagizan Euterschaum (Ich kaufe es bei WAHL www.agrar-fachversand.de) Würde ich allerdings nur für kleinere Stellen empfehlen, weil sehr teuer. Hilft bei meinem Pferd sehr gut, die Haut regeneriert schnell. 

Ein letzter Tipp wäre kolloidales Silberwasser, hierzu bitte ich sie aber einen Fachmann (Tierarzt oder -heilpaktiker) zu fragen. Ich musste es bei meiner Stute nicht anwenden, da die Quarkmischung gut anschlägt. Es brennt nicht und ist eine farblose Flüssigkeit. 

Wichtig ist auch den Gesamtzustand durchzuchecken, meine Stute hat ein anfälliges Immunsystem, deshalb konnten sich parasiten einnisten. Da gab es eine  Kräuterkur zu essen, was den ganzen Heilungsprozess sehr unterstütte.

  Es ist schwierig, weil jedes Pferd anders auf die Mittel reagiert. Ich hoffe die Vorschläge helfen dem Herrn Wallroth und besonders dem Ardennerwallach, weiter. Bei meiner Stute ist es auch jedes Jahr nur im Sommer, es kommt und geht mit der Zeit des Fellwechsels. 

 Bei Bedarf können Sie meine Kontaktdaten gern weitergeben: 

Anne Mates, Dorfstraße 148 a, 01844 Neustadt
anne.mates@web.de

 Macht weiter so, Ihr seid super! :)

Ganz herzliche Grüße,
Anne Mates

Sehr geehrter Herr Erhard Schroll,

bitte leiten Sie diese Information an Joachim Wallroth in 56337 Arzbach weiter. Ihren Lesern dürfen Sie diese Info auch geben.

 Habe so meine Erfahrung mit Ungeziefer. Hatte einmal eine Stute, welche auf dem Rücken üble Flecken hatte. Angeblich Sonnenallergie..

Aber sah auch aus wie ein Pilz...oder eben unbekannte Parasiten. Ärzte und Chemie konnten nicht helfen.

Ich behandelte die Stellen dann mit medizinischem Alkohol (z.B. Pencohol..) 70%Lösung...DAS half, die Stellen wölbten sich, das Fell löste sich und darunter waren eitrige kreisrunde Placken bis zu 2cm groß. Diese heilten ebenfalls schnell ab. Nur durch betupfen/waschen mit diesem Alkohol, welcher in Kliniken auch zur Desinfektion genommen wird.

Allerdings sollte man bedenken, daß manche Pferde nur befallen werden, wenn sie eine gesundheitliche Schwäche haben.

Oft sind es innere Parasiten oder ein Nährstoffmangel. Diese Möglichkeiten sollten ausgeschlossen werden.

Auch rate ich allen Pferdehaltern dringend, insbesondere bei zahnenden Jungpferden und älteren Pferden, sowie solchen, die immer nur Trockenfutter bekommen, die Zähne zu kontrollieren. Schlechtes Kauen verursacht auch eine falsche Verdauung.

Und nicht zuletzt gibt es bei Pferden oft auch Tiere, welche Flöhe und Haarlinge einschleppen (wie z.B. Katzen, Schafe, Hühner etc.).

Da sollte die Umgebung mal genauer geprüft werden (z.B. mit Klebefallen).

Ich hatte in einem Jahr einen Haarlings-Befall, weil mir mit einer Heulieferung Hühnerkotverschmutzte Großpacken (1) gebracht wurden.
Bei diesem Landwirt und Schafhalter liefen die Hühner frei und Schafe waren auch nicht weit vom Heustock.

Das habe ich erst später erfahren, also - immer genau prüfen, wo das Heu + Stroh herkommt und wie es gelagert wurde!

Mit freundlicher Empfehlung

Waltraud Engelhorn-Warren
wlwarren@web.de

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Anruf Herr Kessler, Tettnang               

Hinweise zu Wallroth:

1.) purer Essig, betroffene Stellen gut durchfeuchten - nicht ausspülen

2.) Kernseife flüssig, auflösen in ca. 35 Grad warmen Wasser, Mischung auf betroffenen Stellen, gut durchfeuchten, nicht ausspülen

3.) Schauma Antischuppen Regulierendes Shampoo (mit Mandelmilch und Zink-Pyrithion) mit Bürste gut einarbeiten und nach ca. 15 min. mit lauwarmen Wasser auswaschen.

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Anruf Frau Falkenhagen, Pinneberg 

Hinweis zu Wallroth:

…wenn das Pferd als landwirtschaftliches Nutztier deklariert ist, kann der TA Dectomax spritzen, ggf. nach 14 Tagen nachspritzen, nicht zu niedrig dosieren.

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Anruf Herr Bein, Bornhöved 

Hinweis zu Wallroth:

…sein Pferd hatte ähnliche Symptome - der TA hat „Surolan“ (30 ml ca. 30 €) verschrieben gegen

Ektoparasiten. Hat wirklich geholfen…

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Dr. med. Dr. med.vet. John Fock, 82131 Gauting,         vom 25.9.2016

Leserbrief

Sehr geehrte Damen und Herren,

die drei Räudeformen des Pferdes sind grundsätzlich heilbare Hautkrankheiten. Mangels anderer Mittel wurde früher Petroleum gemischt mit Vollmilch oder Leinöl verwendet. Die Mischung von 1 Teil Petroleum mit 2 Teilen Leinöl oder Milch führte oft zu starken Hautreizungen.

Die Diagnose Räude kann nur durch im Hautgeschabsel nachgewiesene Milben gestellt werden. Vor der Behandlung mit einem über den Tierarzt zu beziehenden Medikament wie z.B. 2% Phospohorsäureesterlösung ist der Patient zu scheren. Außerdem müssen Stall, Putzzeug, Trensen etc. mit entsprechenden Mitteln milbenfrei gemacht werden. Empfehlenswert ist auch, die Pferde auf die Weide oder in eine Scheune zu bringen. Nach 6-8 Wochen sind dann Stall und Geschirre wieder milbenfrei. Ohne diese Maßnahmen infizieren sich die Pferde erneut.

Falls der Pferdehalter ein modernes Präparat nicht anwenden will, ist die Helmerich’sche Räudesalbe zu empfehlen:

Rp. Kalii carbonici 5,0/Sulf.praecipitat. 10,0/Eucerin. ad 50,0/M.f.un.D.S.Räudesalbe

Das evtl. durch die Räude verursachte Ekzem muss anschließend gesondert behandelt werden.

Mit freundlichen Grüßen, J. Fock

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Familie Wiltheiß, Unterpforte 17, 63654 Büdingen                                           tel. vom 12.10.2016

Herr Wiltheiß empfiehlt „Jakutin Pedicul Spray“ (PZN 03656327)